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Maße & Größe

Auf die richtige Auflösung kommt es an!

Die Umstellung auf Onlinebewerbungsverfahren hat auch Auswirkungen auf das Bewerbungsfoto und zwar nicht nur auf die Maße. Früher war es so, man ging zum Fotografen, ließ sich ablichten und konnte dann nach etwa einer Woche die entwickelten Bilder im klassischen Passbildformat von 3,5 x 4,5 Zentimeter oder etwas größer abholen. Heute benötigen wir praktisch keine Ausdrucke mehr, auch wenn das manche Fotografen immer noch nicht so richtig wahrhaben und die Kunden geradezu zwingen möchten, auch Printabzüge zu kaufen. Doch wer benötigt heute noch Printabzüge? Für Onlinebewerbungen reichen die digitalen Dateien im jpeg-Format. Kein Entwickeln, kein Abholen, kein Aufkleben mehr. Doch was auf der einen Seite Kosten und Zeit spart, bringt auch neue Anforderungen mit sich.

Bewerbungsfoto Maße

Geblieben ist sie dennoch, die Frage nach den richtigen Maßen für das Bewerbungsfoto. Verbindliche Aussagen lassen sich dazu nicht machen, außer dass die Bewerbungsfotos etwas größer als Passbilder (3,5 x 4,5 cm) sein sollen. Dadurch wirken sie wertiger. Zu groß sollten sie aber auch nicht werden, das wirkt dann schnell selbstverliebt. Mit Maßen von 5 x 7 cm bist Du auf der richtigen Seite. Letztlich gibt es jedoch keine verpflichtenden Angaben, wie groß ein Bewerbungsfoto sein muss und auch nicht dafür, wo es platziert werden soll. Üblicherweise wird es auf ein Extrablatt vor den Lebenslauf eingefügt, manche setzen es aber auch rechts oben neben die persönlichen Angaben. Beides ist in Ordnung.

Durch die Umstellung auf das Onlineverfahren gibt es häufig die Möglichkeit, das Passfoto getrennt von den anderen Unterlagen hochzuladen. Dann hat sich die Frage nach der Platzierung also ohnehin erübrigt. Wer möchte, kann es zusätzlich in den Lebenslauf einbauen. Es ist aber kein Muss.

Die richtige Auflösung entscheidet

Ebenso wichtig wie die Frage nach den richtigen Seitenabmessungen, ist heute die Frage nach der richtigen Auflösung. Denn auch wenn die Bewerbungen online versandt werden, musst Du damit rechnen, dass die Personalabteilung sie spätestens zum ersten Vorstellungsgespräch ausdruckt und auch dann sollen die Unterlagen natürlich tipptopp aussehen. Das bedeutet, dass Du bei der Auflösung des Bewerbungsfotos nicht sparen und auf jeden Fall ein Foto in druckfähiger Qualität, also mit einer Auflösung von 300 dpi, senden solltest. Sofern die Onlinebewerbungsplattformen ein gesondertes Feld zum Hochladen des Fotos anbieten, solltest Du dies unbedingt nutzen, selbst wenn Du das Foto auch noch in den Lebenslauf einbaust. Sendest Du Deine Bewerbung online, aber per E-Mail, dann kannst Du das Bewerbungsfoto auch direkt in den Lebenslauf einbauen, das erleichtert der Personalabteilung den Ausdruck.

Doch noch einmal zurück zur Auflösung: Was bedeutet nun 300 dpi bzw. 72 dpi (die Auflösung für das Internet) eigentlich genau? Letztendlich geht es darum, dass das Bild im jeweiligen Medium optimal angezeigt werden soll. Am Bildschirm reicht dafür eine geringere Auflösung als beim Ausdruck. Allerdings muss man dabei immer beachten, dass es sich bei „dpi“ um eine zweidimensionale Angabe handelt, nämlich „dots per inch“, also Bildpunkte pro Flächenmaß in Inch. Auf einem Inch (1 Inch = 2,54 cm) sollen also 300 Bildpunkte abgebildet werden. Wenn Du Dir das Bewerbungsbild in einem Grafikprogramm anzeigen lässt, dann kannst Du auch sehen, wie groß das Bild aktuell ist und kannst es bei Bedarf skalieren (vergrößern oder verkleinern). Um die richtige Qualität beizubehalten, sollte Deine Rechnung für ein Foto mit einem Seitenmaß von 5 cm dann so aussehen:

(300 dpi / 2,54 * 5) ≈ 590 Pixel

Möchtest Du das Foto skalieren, solltest Du darauf achten, dass das Häkchen bei „Seitenverhältnis beibehalten“ gesetzt ist. Das Programm berechnet dann automatisch die passende Höhe zur Breite und es kommt zu keinen unschönen Verzerrungen.

Für die Bildbearbeitung kannst Du zum Beispiel das kostenlose Bildbearbeitungs- und Grafikprogramm Gimp nutzen, das es sowohl für PC als auch als Mac-Version gibt.

Welcher Bildausschnitt ist der Richtige?

Was sollte eigentlich auf einem Bewerbungsfoto zu sehen sein? Es herrscht weitestgehend Einigkeit, dass ein klassisches Bewerbungsfoto nur den Kopf und das obere Drittel des Oberkörpers zeigt. Doch es stört nicht, wenn auch noch eine Armhaltung mit Händen zu sehen ist. Ein Ganzkörperfoto bietet sich dagegen nicht an. Allerdings kannst Du natürlich die Gelegenheit nutzen und Dich auch ganz fotografieren lassen. Vielleicht fallen Dir noch andere Gelegenheiten ein, für die Du das Foto nutzen kannst.

Wohin mit den Händen?

Wenn Du Dich für ein Foto mit dem gesamten Oberkörper entscheidest, kannst Du auch die Arme verschränken, auch wenn dies nach Interpretationen aus dem Bereich der Körpersprache als abwehrende Geste bewertet wird. Denn es kommt auf Deinen Blick und Deine innere Haltung an, was Du über Dein Foto transportierst. Bei unseren Fotoshootings haben wir einen echten Zauberspruch, mit dem wir Dich (noch mehr) zum Strahlen bringen. Hier geht es zur Anmeldung zum nächsten Fotoshooting.