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Der richtige Gesichtsausdruck

Eine Mischung aus Strenge und Sympathie, das sei das Erfolgsgeheimnis, wenn es um den Gesichtsausdruck von Frauen auf Bewerbungsfotos geht. Das  zumindest ist die Meinung von Fotograf Alexander Vejnovic.

Star-Fotograf rät: Besser nicht lächeln

Warum er zu dem Ergebnis kommt, können Sie im Spiegel-Interview nachlesen.

Bewerbungsfotos von Frauen: Bitte nicht lächeln! – SPIEGEL ONLINE

Besser nicht lächeln? Aus unserer Erfahrung lässt sich sagen, dass man hier keinen eindeutigen Rat geben kann. Es kommt nicht nur auf die angestrebte Position an, sondern ist höchst individuell. Bei dem einen wirkt ein Lächeln sympathisch, beim anderen eher albern. Manches Gesicht sieht schon von vornherein so aus, als würde man lächeln, jemand anderes glänzt erst richtig durch ein offenes Strahlen. Eine kürzlich gemachte kulturhistorische Untersuchung zum Thema Gesichtsausdruck auf Fotos, lässt ahnen, dass es auch auf den Zustand der Zähne ankam, ob jemand auf einem Foto richtig lachen oder besser nur lächeln wollte. Auch heute spielt der Zustand der Zähne eine große Rolle und in einigen Funktionen kommt es vor allem auch auf ein gepflegtes Erscheinungsbild ab, denn man muss unter Umständen die Firma nach außen repräsentieren. Hinzu kommt, dass es auch von der Tagesform abhängt, ob das Lächeln oder Lachen auf dem Foto authentisch wirkt.

Die Augen lächeln mit

„Besser ist es, sich nicht zum lächeln zu zwingen, wenn einem nicht der Sinn danach steht“, rät Christina Häußer, Organisatorin der Fotoshootings und sagt weiter: „Wir zeigen unser Lächeln nicht nur über den Mund, sondern auch über unsere Augen. Am besten sollte man daher im Moment des Fotografierens an etwas Schönes – einen schönen Moment mit dem Partner oder einen beruflichen Erfolg denken – das bringt die Augen zum Strahlen, was man auf Fotos sehr deutlich erkennen kann.“

Be smart – not hard

Um unsere Fotoshooting-Kunden hier gut betreuen zu können, fragen wir im Vorfeld bereits ab, in welcher Branche sie tätig sind, welche Funktion und welche Hierarchieebene sie anstreben. Entsprechend werden wir die Gesamtwirkung abstimmen und am Spot entscheiden, was in diesem Kontext besser wirkt. Christina Häußer weiter: „Eine eindeutige Empfehlung, ob man lächeln sollte oder nicht, kann ich daher nicht geben. Das kommt ganz darauf an, wie das Gesicht an und für sich geschnitten ist. Einmal habe ich auf einen Transatlantik-Flug eine Stewardess beobachtet, die mir sehr sympathisch erschien. Das ist natürlich ihr Business, aber dennoch interessierte es mich, wie sie das macht. Dabei fiel mir auf, dass ihr Gesicht, selbst wenn sie ganz normal da stand und nichts tat, lächelte! Die Konturen ihres Gesichts zeichneten ein Lächeln. Ihr Gesicht war von vornherein so geschnitten, dass sie immer freundlich aussah. Kein Wunder, dass sie im Dienstleistungsbereich erfolgreich war. Ich will nur damit sagen, dass man nicht immer nur raten kann: Nicht lächeln, weil das karriereschädigend ist, aber natürlich, wer sich für höhere Leitungspositionen bewirbt, sollte auch eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit ausstrahlen. Doch hier gilt immer mehr ‚be smart – not hard‘ und dann ist auch ein Lächeln erlaubt.“

Vor dem Fotoshooting vor dem Spiegel üben

Bevor man zum Fotografen geht, sollte man den Gesichtsausdruck vor dem Spiel üben oder das Handy zur Hand nehmen und ein paar Selfies machen. Wer sich traut kann auch ein paar fremde Leute ansprechen und um Feedback bitten. Das ist besser, als Freunde und Familie zu befragen, die nie ganz unabhängig antworten können.

Wer sich für ein Fotoshooting interessiert, kann sich hier über die aktuellen Termine informieren.

 

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